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Popkultur

5 Wahrheiten über Queen

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Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und prüfen gängige Klischees und Falschannahmen in der Musikwelt… Einfach, weil wir es können bzw. einfach, weil es so viel mehr Vorurteile gibt als alle Beatles, Rolling Stones und Queen-Singles zusammenaddiert (lies: sehr viele). Wir nehmen uns also ein Genre oder einen Künstler und schauen wie stichhaltig die gemeinhin als richtig wahrgenommenen Annahmen sind.

Auch, wenn Freddie Mercury bereits seit 25 Jahren tot ist, hat seine Band Queen nichts von ihrer Strahlkraft verloren. Der Sound und die Bühnenshow opulent aber auch feinfühlig, kraftvoll und queer zugleich haben sich Queen mit Songs wie Don’t Stop Me Now, We Will Rock You oder Bohemian Rhapsody unsterblich gemacht. Wir liefern fünf Fakten über die legendäre Band.


1. Queen sind klug!



Popstars gelten dieser Tage abseits ihrer Performance im Blitzlicht als ziemlich dröge, schnöde und nicht selten sogar dumm. Ganz anders Queen. Bis auf Kunststudent Freddie Mercury haben alle Mitglieder einen Doktortitel! Roger Taylor wollte als Medizinstudent Zahnarzt werden bevor er zu Queen stoß, John Deacon war Elektronik-Experte und lötete nicht wenige Verstärker und Effektgeräte für seine Bandmitglieder zusammen. Brian May ist Astrophysiker. Nach den großen Erfolgen mit Queen schrieb er sich 2006 wieder ein, um 37 Jahre nach dem Beginn seiner Dissertation abzuschließen. Mittlerweile ist May Gastwissenschaftler am Imperial College und arbeitet mit der NASA zusammen.


2. Der ständerlose Mikrofonständer



Genial wie Freddie Mercury war, könnte man meinen, dass der charakteristische Mikrofonständer, der eigentlich ja gar keiner ist, eine von langer Hand geplante Idee war. Stimmt aber gar nicht. Bei einer der frühen Auftritte von Queen zerbrach der Mikrofonständer. Anstatt sich einen neuen zu besorgen, fasste Mercury das Mikrofon einfach am übriggebliebenen Teil– und baute die zufällige Erfindung von da an in die Bühnenshow ein.


3. Die Gitarre von Brian May



Der Queen-Gitarrist war im Besitz der Red Special. Eine Gitarre, die der damals 16-jährige und sein Vater selbst anfertigten. Dafür bedienten sie sich bei allerlei Elementen, die sie in ihrem Wohnhaus finden konnten: das 120 Jahre alte Mahagoniholz eines Kamins, ein Brotmesser und ausrangierte Teile eines Motorrades. Bauteile und –Weise sorgten für einen ganz besonderen, singenden und einzigartigen Sound – klar das May 30 Jahre lang bei Studiosessions und Auftritten mit der Band nicht auf seine „old lady“ verzichten wollte.


4. Das Logo und die Sternzeichen



Nachdem die Band auf Wunsch von Freddie Mercury von Smile in Queen umbenannt wurde, designte der auch gleich das neue Logo. Ein wuchtiges Q in dessen Mitte eine protzige Krone prangte, und das von zwei Löwen sowie zwei Jungfrauen und einem Krebs umrahmt ist. Die Figuren waren nicht willkürlich gewählt, sondern repräsentieren die Sternzeichen der Bandmitglieder – auch, wenn Freddie Mercury sich Zeit seines Lebens nichts aus Sternzeichen machte. Das ist vielleicht auch der Grund, warum die Szenerie von einem feuerspeienden Phönix komplettiert wird, der vermutlich für die Härte des Hardrock steht.


5. Katzenfan Freddie Mercury



Wer das Video zu These Are The Days Of Our Lives kennt, der weiß, dass Freddie Mercury ein Fan von Katzen war. Der Frontmann verehrte die Haustiger und lebte zeitweise mit sage und schreibe zehn Exemplaren zusammen, die er sich selbst gekauft, von Freunden geschenkt bekommen oder sogar aus den Tierheim gerettet hatte. War er auf Tour rief er gerne mal zuhause an, um mit den Tieren zu sprechen. Mit Deliah nahm er zudem auch einen Song für seine absolute Lieblingskatze auf.


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