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Popkultur

X-Mas Deluxe: 6 Edel Boxen der größten Künstler der Welt

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Hey, Weihnachten!

Der moderne Mensch sieht sich zur Weihnachtszeit mit der Situation konfrontiert, Dinge und Aufmerksamkeiten verschenken zu wollen, die andere Leute glücklich machen – eine Aufgabe, die Angesichts einer immer komplexeren Welt, in der jeder Wunsch auf 27 verschiedene Arten befriedigt werden kann, gar nicht so einfach ist.

Aber: Wir schaffen Abhilfe. Wir haben im Schweiße unseres Angesichts sechs musikalische Hochkaräter zusammen getragen, die jedem ehrlichen Musikliebhaber das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Nur um das klarzustellen: Wir reden hier nicht über ein Wichtelgeschenk, dass man auf der Weihnachtsfeier dem beschwipsten Kollegen aus dem Vertrieb überlässt. Wir reden hier von schweren, wertigen Deluxe Boxsets, die man für die wirklich wichtigen Menschen im Leben kauft: Sich selbst zum Beispiel. Vielleicht noch den Partner, die nähere Familie und wegen uns auch richtig, richtig gute Freunde. Jedenfalls die, die zu schätzen wissen, was da auf sie zukommt.

Für jene Menschen, denen ein Premium-Abonnement eines Musikstreamingdienstes noch nicht Deluxe genug sind. Für Menschen, für die der schönste Weihnachtsschmuck immer noch aus dem schwarzen Gold besteht. Für die Menschen die sich leidenschaftlich Musik hingeben und sich mit den Künstlern dahinter intensiv beschäftigen wollen. Für Menschen wie dich und Menschen wie uns, die Liebhaber, die Nerds, die Qualität zu schätzen wissen und diese auch anfassen wollen.

Wir gehen jede Box einmal durch – und weil es manchmal gar nicht so einfach ist, die richtige Box beim Händler zu finden haben wir für euch direkt das richtige Produkt verlinkt. Wir wünschen viel Vergnügen mit unserer Empfehlung für ein X-Mas Deluxe: 6 Edelboxen der größten Künstler der Welt.

 

THE BEATLES – IN MONO 

14-LP’s Vinyl Box, 180gr Vinyl-LP’s, 108-Seitiges Hardcover-Buch

 

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An alle Beatles Fans mit so einem aufgeblasenen 7.1 Soundsystem zu Hause: Sorry, George, Paul, Ringo & John haben sich für sowas leider nicht begeistern können. “Als sie Stereo erfanden, dachte ich mir nur ‘Warum?’. Wofür braucht man denn zwei Lautsprecher? Aus unserer Sicht ruinierte das nur den Sound”, so George Harrison und – Entschuldigung – aber zumindest was die Beatles Songs angeht hat er verdammt noch mal Recht. Die Beatles haben Songs für 1.1 geschrieben: Für Mono.

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Tatsächlich: Die Beatles und auch ihr Produzent George Martin fanden Stereo lange nicht so wichtig. So widmeten die Fab Four etwa dem Mix der Mono Version des Albums ‘Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band’ viel Zeit und ihre gesamte Aufmerksamkeit: Die Stereo Version ließen sie von Technikern anfertigen.

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Um einen möglichst Originalgetreuen Klang zu erhalten, wurden für die neue Auflage der Mono Vinyle, alle Songs von den Original Tonbändern überspielt. In Kleinstarbeiten wurden die alten Notizen aufgearbeitet und detailgetreu nachempfunden, ohne jegliche digitale Technik.

Hier wurde alles dem Original in den 1960er Jahren 1 zu 1 nachempfunden: Original Labels, gepfalzte Plattenhüllen und Beilagen. Das Buch besteht aus wunderbaren Infos, Geschichten von vertrauten der Beatles, so wie wichtigen, seltenen Aufnahmen der 4 Jungs. Zusätzlich liegen dem Boxset eine detaillierte Darstellung des Mastering-Prozesses, erklärt vom berühmten Radioproduzenten Kevin Howlett, seltene Studiobilder der Beatles, Archiv-Dokumente sowie Artikel und Werbeanzeigen aus den 1960er Jahren bei.

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Lohnt es sich also, diese Box? Hört man überhaupt einen Unterschied zu Stereo?

Ganz klar: Ja. “Die Beatles haben immer für Mono” konzipiert heißt, dass für die Stereo Versionen immer auch Aufnahmen verwendet wurden, die die Band und ihr Produzent George Martin niemals verwendet hätten. Es handelt sich hierbei weder um ein blumiges Verkaufsargument, noch um irgendeinen Effekt, der eh nur für totale Puristen und High-End-Jünger hörbar ist.

“Die Band klingt nur in Mono dreidimensional.”, so Sean Magee, einer der sechs Tonmeister, der sich dem aufwendigen Re-Mastering angenommen hat. Wenn die Musik nicht räumlich aufgeteilt wird, entfaltet sie sich um so stärker im Kopf des Hörers, entwickelt dort ihren eigenen Raum und wirkt kraftvoller, als man die Beatles jemals gehört hat. 

Es soll Leute geben, die, obwohl schon Jahrzehntelang Fan der Beatles, nach dem Hören der Monoaufnahmen von ganz neuen Gefühlen überkommen wurden und nun nie wieder stereo hören möchten. Wir können uns das gut vorstellen.

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FRANK SINATRA – LONDON

3 CDs + DVD, über 50 unveröffentlichte Aufnahmen, 60-Seitiges Booklet

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Frank Sinatra, Du Mensch gewordene Blaupause des charmanten Gentleman, des Sängers mit Stil! Wie oft haben wir dich schon verflucht, weil der verdammte Krawattenknoten und das Hemd und das süffisante Lächeln dazu bei uns einfach nicht mal halb so lässig aussieht wie bei dir. Aber wir wurden immer schnell wieder versöhnt, wenn wir deine Platten aufgelegt und uns an dem Sound erfreut haben.

Das vorliegende Werk hat Ol’ Blue Eyes in nur 3 aufeinanderfolgenden Nächten im Juni 1962 in den Londoner CTS-Studios aufgenommen und wir können uns ihn gut vorstellen, diesen Moment, als die Aufnahmesession zu Ende war:

Der Tonmeister applaudiert, anwesende Assistenten sind entzückt, während Frank sich ganz entspannt den Hut zurechtrückt, einen Schluck aus seinem Whiskey Glas nimmt und den Anwesenden zunickt. Mit einer gelassen entzündeten Zigarre haucht ein “I did it my way!” in die Runde um dann von der Morgensonne verschluckt zu werden. Die einzigen Aufnahmen, die Sinatra jemals außerhalb der USA aufgenommen hat sind im Kasten. So war’s, doch, ganz bestimmt.

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Das Deluxe Boxset fasst die Highlights aus Frank Sinatras London Aufenthalten nicht zusammen, es gibt ihnen angemessen Raum: Mehr als 50 unveröffentlichte Aufnahmen gehören zum Set, dabei das das BBC “Light Programme”-Radio-Special aus dem Jahr 1962 mit Erläuterungen zu jedem Song von Sinatra selbst, außerdem eine Live-Session für die BBC Radio Show “The Show Band Show” von 1953. Die DVD enthält Aufnahmen vom Royal-Albert-Hall-Konzert von 1984, bisher unveröffentlichte Konzertaufnahmen aus der Royal Festival Hall von 1962, sowie ein Konzertauftritt von 1970 ebenfalls aus der Royal Festival Hall mit einer bisher unveröffentlichten Performance des Klassikers “A Foggy Day”. In dem 60-Seitigen Booklet finden sich allerlei rare Photos und – besonders wertvoll – üppige Liner Notes. Weihnachtssoundtrack? Läuft, wie die Jugend heutzutage sagt.

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QUEEN – LIVE AT THE RAINBOW

Limited Super Deluxe Boxset, 4CDs inkl. DVD + Blu-Ray, 60-Seiten Hardcover Buch und Badges, Tickets, Photos, etc.

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Die Weihnachtszeit ist bekanntlich nicht nur dazu geeignet um Erzählungen eures angetrunkenen Onkels vom letzten Türkei Urlaub zuzuhören, sondern vor allem dafür verdammt nochmal dankbar zu sein. Dankbar zum Beispiel für gute Musik! Und so flach das klingen mag: Wer gute Musik mag, wird Queen lieben.

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Um diese Liebe gebührend zu zelebrieren und den angetrunkenen Onkel zu staunenden Schweigen zu bringen, eignet sich dieses jüngst erschienene Boxset von Queen am besten! Im Rahmen ihrer Sheer Heart Attack Tour wurde dieses legendäre Konzert im Londoner Rainbow Theater am 19 und 20 November 1974 aufgezeichnet und ist nun für die Nachwelt festgehalten. Und was wäre Weihnachten ohne ein paar Extras? Ebendrum. Hier bekommt ihr nicht nur das Liveset zum 40-jährigen Jubiläum des Abends auf Tonträger, sondern noch die Show auf DVD und SD Blu-Ray plus 4 Bonus-Tracks aus der vorangegangen März-Show der Tour. Als wäre das nicht genug, kann man unter dem Weihnachtsbaum noch im ebenfalls erhältlichen 60-seitigen Buch mit vielen ungesehen Fotos und damaligen Reviews blättern, als wäre es das Familienalbum. Diverse Repliken (Eintrittskarten, Flyer etc.) und Tourposter gibt’s noch obendrauf. Bäm! Weihnachten ist gerettet.

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THE ROLLING STONES – EXILE ON MAIN STREET

Limited Super Deluxe Boxset inkl. CD, DVD, 2LP, 64-seitiges Hardcover Buch, Postkarten etc.

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Sex, Drugs and Christbaumkugeln. Wer genug hat vom selbstgemachten Eierpunsch und Entenbraten, der möge doch die Stones aufdrehen. Nix mit Silent Night. Das komplette Exile on Mainstreet Boxset ist aber nicht nur als Anti-Weihnachtskitsch-Strategie geeignet, sondern auch das passende Geschenk die große Schwester, die aus ihrem schwedischen Auslandssemester zurück kommt und nun einen besseren Musikgeschmack hat, als die Familie zusammen. Was ihr fehlt? Die Klassiker natürlich.

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Hier also der Vorschlag: zusätzlich zur remastered CD, gibt es eine Bonus DVD, Doppel Vinyl (schwarzes Gold, wie eure Schwester bestätigen wird), Postkarten und ein Buch mit seltenen Dominique Tarle und Ethan Russell Fotografien. Auch euch oder Fans, die die Stones schon live gesehen haben, könnte diese Box gefallen – denn dies ist der Zuckerguss auf dem Lebkuchenhaus der Stones Anhänger.

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THE WHO – QUADROPHENIA – LIVE IN LONDON

Limited Super Deluxe Boxset inkl. 5 CD + DVD, Blu-Ray, 32-seitiges Booklet und Sticker

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Steht auf dem Wunschzettel eine Vespa? Vielleicht auch ein khakifarbener Parka? Dann braucht ihr zum perfekten „Mod“ sein auch die passende Musik. Und wer könnte besser den Soundtrack dieser britischen Subkultur liefern als The Who? Richtig, niemand! Daher hier für alle Mods und solche, die es noch werden wollen: Das bedeutendste Album von The Who gibt es jetzt im 5.1 Album-Mix auf Blu-ray. Zusätzlich kommt der Konzertfilm auf Blu-Ray-Disc und DVD dazu, den Audio-Mitschnitt gibt es zusätzlich auf einer Doppel CD. Dazu kommt erstmalig das Quadrophenia Album von 1973 im 5.1 Album-Mix auf Blu-ray. Für die Haptiker unter euch gibt’s noch das 32-seitige Booklet mit Fotos und Begleittexten dazu. Ein Button für den neuen Parka und Aufkleber runden das Boxset ab, das in einem runden Metallbehälter im Stil eines Motorroller-Scheinwerfers verpackt ist.

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Vielleicht versteckt der Osterhase dann auch Flugtickets nach Brighton, ins damalige Epizentrum der Mod Szene, so dass ihr selbst oder der beschenkte vor Ort mit dem neuen Wissen um The Who und deren Album Quadrophenia punkten kann.

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TOM PETTY & THE HEARTBREAKERS – THE LIVE ANTHOLOGY

Super Deluxe Boxset inkl. 5 CDs, 2 DVDs + Blu-Ray, 1 LP

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Mama ist die Beste, keine Frage. Da sie sich höchstwahrscheinlich auch dieses Jahr vollkommen für die ganze Familie verausgabt, hat sie auch ein großes Geschenk verdient! Mit der Tom Petty & The Heartbreakers Box könnt ihr euch ewige Liebe erkaufen und euer Weihnachtskarma aufpolieren – das gilt natürlich auch als Geschenk für alle anderen Familienmitgleider oder euch selbst.

 

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Dieses fein aufbereitete Boxset besticht nicht nur durch die liebevolle Optik, sondern auch durch den geballten Inhalt. Wie der Name bereits verrät, enthält dieses Multi-Disc-Set Aufnahmen aus fast 30 Jahren Live-Geschichte. Die Auswahl der Titel beleuchtet den Zeitraum von 1978-2007 und erfolgte von Tom Petty, Mike Campbell und Ryan Ulyate höchst selbst. Die Energie der Liveperformance geht auf den 5 CDs zum Glück nicht verloren, da bei der technischen Überarbeitung nichts hinzugefügt wurde. Besonderes Schmankerl ist das 76er Live Bootleg auf Vinyl sowie die Blu-Ray mit allen Songs im unkomprimierten 5.1 Sound. Obendrauf gibt’s auch noch was zum gucken: 2 DVDs mit dem 78er Silvester Konzert in Santa Monica als auch die Doku 400 Days über die Wildflowers Tour!

Statt selbstgemalten Bildern oder dilettantisch Gebasteltem, tut Mama oder den Liebsten im Weihnachtsstress mal einen Gefallen und verschenkt gute Musik, die auch noch hübsch verpackt ist.

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Popkultur

Brennende Betten, brennender Tommy und ein verhedderter Fallschirm: 5 Anekdoten, die nur aus dem Leben von Tommy Lee stammen können

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Tommy Lee
Foto: Emma McIntyre/Getty Images for SiriusXM

Nur fünf Anekdoten aus dem Leben von Tommy Lee? Es gäbe wahrscheinlich mindestens 5.000 zu erzählen. Diese finden wir besonders unterhaltsam, tragisch oder schockierend.

Hier könnt ihr euch Andro von Tommy Lee anhören:

1. Als er auf der Girls, Girls, Girls-Tour einen Drogendealer hinter sich herfahren ließ.

Über die Drogeneskapaden von Mötley Crüe wurde schon so viel geschrieben, dass es nahezu unmöglich ist, noch eine neue Geschichte aufzustöbern. Wir haben uns deshalb für eine der unterhaltsamsten entschieden. „Die Girls, Girls, Girls-Tour von 1987 gehört zu den geilsten Erlebnissen meines Lebens“, erzählt Schlagzeuger Tommy Lee im Interview mit dem britischen Guardian. „Zumindest glaube ich das, denn ich erinnere mich an nichts, außer an jede Menge verschwommenen Wahnsinn. Wir hatten einen mächtig großen Jet, endlos viel Kohle und konnten machen, was immer wir wollten.“

Spätestens seit der Mötley-Crüe-Bandbiografie The Dirt wissen wir alle: Egal, welche Ausschweifungen man sich so ausmalt … Tommy Lee und Co. setzen immer noch einen drauf. „Eine Zeit lang hatten wir sogar unseren eigenen Drogendealer, der in einem Luxus-Oldtimer hinter unserem Tourbus hergefahren ist“, berichtet Lee weiter. „Auf seinem Kennzeichen stand: DEALER. Wann immer wir aus dem Bus ausgestiegen sind, ist er mit seiner diamantbesetzten Rolex, seinen Goldketten und ein paar Bitches in jedem Arm aufgetaucht und hat der Band und der Crew ganze Bündel voller Koks zugeworfen. Er war der pimphafteste Dealer aller Zeiten und hatte immer seinen Partyhut auf.“ Doch die Plattenfirma von Mötley Crüe bekommt kalte Füße. Schließlich könnte die Polizei bei einem auffällig gekleideten Drogendealer in einem Luxusauto mit dem Kennzeichen „DEALER“ stutzig werden. Die Band muss sich von ihrem hauseigenen Rauschmittelhändler verabschieden. In Versorgungsnot geraten die Musiker während der Tour aber wohl trotzdem nicht.

2. Als er mit einer Leuchtfackel in einem Hotelzimmer herumspielte und das Bett in Brand steckte.

In den Siebzigern und Achtzigern gehört das Zerstören von Hotelzimmern für viele Rockstars schlicht und ergreifend dazu. Das gilt (natürlich) auch für Mötley Crüe. Als die Band 1986 durch die Schweiz tourt, nimmt sie ihren Auftrag durchaus ernst. Nicht nur, dass Schlagzeuger Tommy Lee und Frontmann Vince Neil in ihrem Hotelzimmer ein paar Leuchtfackeln anzünden. Nein, das Duo Infernale steckt damit auch gleich das Bett in Brand. Als wäre das nicht genug, zerstört die Band im gleichen Hotel auch noch die Glasfenster der Aufzüge.

3. Als sich sein Fallschirm beinahe nicht geöffnet hätte.

Sein Leben hat Tommy Lee im Lauf der Jahrzehnte immer wieder aufs Spiel gesetzt. Doch mit einem Vorkommnis hat er wohl selbst nicht gerechnet. So verrät er im Interview mit dem britischen Classic Rock Magazine die gefährlichste Situation, in der er sich je befand: „Das ist etwas, was du nicht hören willst, wenn du gerade einen Fallschirmsprung machst“, steigt er in die Erzählung ein. „Ich mache gerade einen Tandemsprung, bin an einen Lehrer geschnallt, er ist mit dem Fallschirm auf meinem Rücken und höre: ‚Oh, fuck!‘ Ich schaue nach oben und der Fallschirm hat sich verheddert. Er zerrt daran und kämpft mit den Seilen und ich denke: ‚Das war’s, ich bin am Arsch, es ist vorbei.‘ Aber dann hatte ich eine spirituelle Erfahrung und dachte: ‚Ich kann nichts tun. Ich werde den freien Fall einfach genießen, bis ich auf dem Boden aufschlage.’ Als ich gerade losgelassen hatte, ging der Fallschirm auf einmal auf. Nicht cool.“

4. Als er sich in Wyoming an der Pyrotechnik verbrannte.

Am 12. Oktober 2005 spielen Mötley Crüe im Casper Events Center (heute: Ford Wyoming Center) — und dabei geht einiges schief. Laut Ultimate Classic Rock habe sich Tommy Lee an jenem Abend an einem Seil zwischen verschiedenen Drumsets hin und her geschwungen, wobei er in einen Funkenregen geraten sei. Dabei habe er „oberflächliche Verbrennungen and seinen Armen und im Gesicht erlitten“ und versucht, die Show noch zu Ende zu bringen. Doch man habe auf Nummer sicher gehen wollen, wie Mötley-Crüe-Frontmann Vince Neil im Interview mit People verrät: „Er sah nicht gut aus, als die Sanitäter ihn hinter der Bühne behandelt haben, also haben wir uns dazu entschieden, ihn ins Krankenhaus zu schicken.“ Zum Glück sehen die Verbrennungen schlimmer aus als sie sind: Schon zwei Tage später sitzt Lee in Bismarck (North Dakota) wieder am Schlagzeug.

5. Als er ein Dickpic in den sozialen Medien postete.

Als hätte nicht sowieso schon ein ungleich großer Teil der Weltbevölkerung Tommy Lees Penis gesehen, musste der Schlagzeuger am 11. August 2022 noch einen draufsetzen — und postete in den Social Media ein Foto von seinem Gemächt. „Vor einigen Wochen hatten wir eine etwa zweiwöchige Tourpause“, erklärt der Trommler das Dickpic später im Rahmen eines Konzerts. „Und ich habe mich abgeschossen, Alter. Mich volllaufen lassen. Ich war so voll, dass ich mich ausgezogen und Bilder von meinem Schwanz gepostet habe. Dabei bin ich eigentlich ein Mann der Brüste. Ich sehe gerne Brüste. Aber ich dachte: Das ist die Nacht der gleichen Möglichkeiten. Ich wollte in dieser Nacht jedermanns Ding sehen. Komm schon, hol deinen Schwengel raus!“ Ah ja … Bei Facebook und Instagram wurde das Foto schon längst wieder gelöscht. Bei Twitter kann man sich Lees gesamte Herrlichkeit noch immer anschauen. Haben wir gehört.

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Tommy Lee: Mötley-Crüe-Drummer zieht jetzt auf Only Fans blank

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Popkultur

5 Wahrheiten über den Sound der Deutschen Einheit

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Für alle Insider*innen, jahrzehntelangen Fans, Neugierigen und Einsteiger*innen: Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und präsentieren euch fünf Geschichten, Anekdoten oder Fun Facts zu einem Genre, einer Band oder einem/r Künstler*in. Einfach, weil das Leben witzigere, unglaublichere und interessantere Geschichten schreibt, als jede*r Autor*in jemals könnte.

In dieser Woche dreht sich alles um den 3. Oktober 1990, jenen Tag, an dem aus West und Ost wieder ein gemeinsames Deutschland wurde. Knapp ein Jahr zuvor, am 9. November 1989, war die innerdeutsche Mauer gefallen. Ein Ereignis, das auch in der Musik stattfand. Wir liefern fünf Wahrheiten über den Sound der deutschen Einheit.

1. Pink Floyd und die wahrgewordene Utopie

Noch im Juli meinte Roger Waters von Pink Floyd, dass es nur einen einzigen Anlass geben würde, aus dem er das bandeigene Riesenspektakel The Wall noch einmal inszenieren würde – und zwar den Fall der Berliner Mauer. Waters sah dieses Ereignis in so weiter Ferne, dass er sogar in Erwägung zog, dafür seinen Ex-Bandkollegen David Gilmour mit auf die Bühne zu holen. Knapp vier Monate später fiel die Mauer tatsächlich und im Juli 1990 wurde Waters Gedankenspiel Realität: The Wall wurde am Potsdamer Platz noch einmal aufgeführt – zwar ohne David Gilmour, aber dafür mit vielen Auftritten anderer Stars.

2. Der Boss in Ostberlin

Auftritte von westlichen Künstler*innen in der DDR waren rar gesät. 1988 etwa trat Bruce Springsteen in Ostberlin auf. Weil der SED-Zentralrat das Konzert als gute Möglichkeit der massenpolitischen Arbeit der FDJ ansah, wurde Bruce Springsteen eine Auftrittsgenehmigung für die DDR erteilt. Rund 200.000 Bewunder*innen des Bosses kamen zur Radrennbahn Weißensee, wo Springsteen seinem Wunsch Ausdruck verlieh, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden sollen. Der Satz wurde aus der Übertragung des Konzertes geschnitten – änderte aber nichts daran, dass sein Wunsch gut anderthalb Jahre später Wirklichkeit wurde.

3. Das David-Hasselhoff-Gate

Auch gut 30 Jahre nach dem Mauerfall hält sich das Gerücht wacker, David Haselhoff sei mitverantwortlich für dieses geschichtliche Großereignis, da er wenige Wochen nach der Maueröffnung dort seinen Hit Looking for Freedom sang und sich Menschen aus West- und Ostdeutschland dazu in den Armen lagen. Aber: weit gefehlt. „Ich hatte nie etwas damit zu tun und habe das auch nie gesagt. Niemals“, äußerte sich der Baywatch-Star unlängst gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

4. Das Eigenleben von Freiheit

Wer an Musik und Mauerfall denkt, hat sicherlich auch Freiheit von Marius Müller-Westernhagen im Sinn. Aber: Nicht nur, dass MMW den Song schon drei Jahre vor dem Mauerfall schrieb, nein, er hatte den Fall der Mauer nicht Mal im Sinn. Die Live-Version von Freiheit entwickelte vor dem Hintergrund des Mauerfalls allerdings ein Eigenleben und wurde zur Hymne des Herbstes. „Freiheit zeigt, dass künstlerische Produkte ein Eigenleben annehmen können. Wenn es in diesem Fall dazu gedient hat, dass der Song Menschen Kraft und Hoffnung gegeben hat, ist das ein glücklicher Umstand, der mich natürlich sehr freut“, sagte Marius Müller-Westernhagen gegenüber der TZ.

5. Wind Of Change ist ein rechtlich geschützter Begriff

Klar, Wind Of Change gilt unangefochten als die Hyme der Wende schlechthin. „Mein Gedanke war: Die ganze Welt in einem Boot und alle sprechen eine Sprache – Musik. Im September entstand Wind Of Change in Deutschland und im November fiel die Berliner Mauer. Der Song drückte ein Gefühl der Hoffnung aus, dass wir alle in der Zukunft in einer friedlicheren Welt leben können“, erklärte Klaus Meine mal gegenüber dem Fernsehsender VOX. Der Song machte die Scorpions binnen kürzester Zeit zu Weltstars. Nur logisch, dass Klaus Meine und Rudolf Schenker seitdem Inhaber der Wortmarke Wind Of Change sind.

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10 Songs zum Tag der Einheit: Deutschland, die Mauer und andere Problemchen

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Popkultur

10 Songs zum Tag der Einheit: Deutschland, die Mauer und andere Problemchen

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Foto: Sean Gallup/Getty Images

Am 3. Oktober 1990 war es offiziell: West- und Ost-Deutschland gehören wieder zusammen, die Berliner Mauer fiel schon ein Jahr vorher, der Eiserne Vorhang begann sich nach und nach zu lüften. Wir schauen zurück auf dieses historische Ereignis mit Songs, die damals und in der folgenden Zeit zum Soundtrack des wiedervereinigten Deutschlands wurden.

1. Scorpions – Wind Of Change

Los geht’s mit offensichtlichsten Song: Die sogenannte „Hymne der Wende“ ist auf jeden Fall der kitschigste, aber auch emotionalste und bekannteste Klassiker, den Mauerfall und Wiedervereinigung im Nachhinein hervorgebracht haben. Ein Jahr nach der Maueröffnung und kurz nach dem Zusammenschluss von BRD und DDR war Wind Of Change mit seinem Plädoyer für das Ende der Ost-West-Trennung die perfekte musikalische Untermalung für das, was gerade vor sich ging. So schreibt man Geschichte mit.

2. Westernhagen – Freiheit

Auch wenn dieser Song schon ein paar Jahre vorher veröffentlicht wurde, ist er ganz fest mit der deutschen Einheit verknüpft. Natürlich wegen des programmatischen Titels. Aber auch weil Westernhagen einer der vielen Künstler*innen war, die beim „Konzert für Berlin“ in der Deutschlandhalle auftraten, ein paar Tage nach dem Fall der Mauer. Dass Freiheit in diesem Setting eine extrem emotionale Rolle zukam, versteht sich von selbst.

3. Udo Lindenberg – Horizont

Allerallerspätestens mit dem Musical Hinterm Horizont ist Udo Lindenberg zu einer Galionsfigur für das geteilte Berlin und die Menschen geworden, die trotz aller gemauerten Widerstände zusammen sein wollten. Horizont ist die Liebesballade, die im Zentrum des Musicals steht. Und obwohl Sonderzug nach Pankow die politisch stärkere Hymne ist, berührt einen Horizont doch ein wenig mehr.

4. Die Prinzen – Millionär

Mauer weg, Invasion der Ossis. Für viele Westdeutsche (und natürlich auch ehemalige DDR-Bürger*innen) war die Wiedervereinigung eine mindestens zweischneidige Sache. Auch musikalisch war das Land jetzt vereint, und Die Prinzen wurden zu den ersten neuen gesamtdeutschen Popstars. Millionär war ihr erster putziger Hit.

5. WestBam / Dr. Motte – Sunshine

Techno und House gelten als inoffizieller Soundtrack der Wende – zumindest in Berlin. Mauerfall und Wiedervereinigung fielen eher zufällig mit dem Aufkommen der neuen Jugendkultur zusammen, aber es hätte nicht besser passen können: Auf großen Raves, in neuen Clubs und Events wie der Loveparade feierte Berlin seine neue Zusammengehörigkeit, mit einer Musik, die sich nicht um Ost oder West schert. Dr. Motte und Westbam waren zwei der damaligen Protagonisten, die regelmäßig neue Hymnen für die „ravende Gesellschaft“ produzierte.

6. Tocotronic – Aber hier leben, nein danke

Das neue Deutschland, genau so wie die zwei alten, war für viele nicht unbedingt etwas, mit dem man sich identifizieren konnte oder wollte. Egal, welche politische Meinung man hier hat – besonders die Deutschland-Kritiker*innen aus dem linken Spektrum haben ihre Vorbehalte immer in tolle Musik verpackt. So wie Tocotronic hier. Zwar ist der Titel ziemlich eindeutig, der Text allerdings sehr kryptisch und der Song unglaublich gut.

7. Slime – Deutschland

Andere waren da schon deutlicher: Dieser deutsche Punk-Klassiker stammt zwar aus den 80ern, ist aber bis heute ein Dauerbrenner. Vor allem wenn es darum geht, unserem Land auch mal die Meinung zu geigen. Das muss es schließlich aushalten.

8. Rocko Schamoni – Mauern

Und auch hier muss man ein bisschen ironische Skills mitbringen: Denn unser liebster Hamburger Lebenskünstler Rocko Schamoni empfiehlt bei zu viel sozialen Spannungen, einfach eine Mauer zu bauen. Kennt man ja. Aber ist natürlich auch nicht ganz so ernst gemeint. Die Satire-Partei Die Partei tut allerdings sehr überzeugend so, als würde sie ihre radikalen Forderungen ernst meinen – zum Beispiel, tatsächlich wieder eine Mauer in Deutschland zu errichten. Natürlich wurde Schamonis Song zur ihrer Wahlkampf-Hymne.

9. Pink Floyd – Another Brick In The Wall, Pt. 2

Auch dieser Rock-Klassiker handelt von einer Mauer, aber nur im übertragenen Sinne von der Berliner. Seit Pink Floyd 1988 aber ein Konzert direkt an der Mauer gespielt haben, ist der Song wie der gleich folgende untrennbar mit der Wiedervereinigung verknüpft.

10. David Hasselhoff – Looking For Freedom

Ein bisschen Spaß muss sein, ne? Denn in Expertenkreisen weiß man, dass es vor allem The Hoff war, die die Mauer zu Fall brachte. Looking For Freedom muss man heute schon mit sehr viel Augenzwinkern hören, doch damals war es ein Mega-Hit. Und wenn man sich die Begeisterung bei Hasselhoffs Mauer-Auftritt im Jahr 1989 ansieht, dann kann man schon verstehen, wieso The Hoff so von seiner historischen Leistung überzeugt ist.

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5 Wahrheiten über den Sound der Deutschen Einheit

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