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Popkultur

Zeitsprung: Am 18.12.1938 kommt Hendrix-Entdecker Chas Chandler zur Welt.

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Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 18.12.1938.

von Christof Leim und Tom Küppers

Mit den Animals kommt er zu Weltruhm, hängt sein Instrument dann aber frustriert an den Nagel. Doch als Chas Chandler den jungen Jimi Hendrix entdeckt, schlägt er eine andere Laufbahn ein…


Hört hier in die besten Songs der Animals rein:

Klickt auf „Listen“ für das komplette Programm.

Im Sport ist es längst Usus, dass Athleten nach dem Ende der aktiven Karriere ihrer Leidenschaft in anderer Form beruflich verbunden bleiben. Denken wir an erfolgreiche Fußballtrainer und Manager wie Beckenbauer, Netzer oder Magath. Im Musikgeschäft hingegen schaffen nur wenige den Sprung auf einen guten Posten hinter den Kulissen. Als Produzent oder Tontechniker für andere Musiker kann man sich ja vielleicht noch künstlerisch verwirklichen, aber der Umgang mit Zahlen, Verträgen und Verwertungsrechten bleibt für viele Kreative gerne mal ein Buch mit sieben Siegeln. Chas Chandler gehört zu den wenigen, denen dieser Wechsel vom Musiker zum Manager erfolgreich gelungen ist.

Am 18. Dezember 1938 erblickt Bryan James Chandler im britischen Newcastle das Licht der Welt. In der Schule bekommt er aufgrund seiner körperlichen Größe den Spitznamen „Big Chas“ verpasst. Die sich in den frühen Fünfzigern gerade erst findende Beat-, Pop- und Rockmusik zieht die Teenager-Generation magisch an, also will sich Chandler selbst am Instrument in einer Band versuchen. Weil er passend zu seiner Größe auch große Hände hat, rät ihm ein Freund, sich doch lieber dem Bass als der Gitarre zu widmen.

Die Animals mit Chas Chandler (oben) – Credit: Richard William Laws/WikiCommons

1962, mit 24 also, tritt er als Bassist dem Alan Price Trio bei, die sich nach dem Einstieg des Sängers Eric Burdon in The Animals umbenennen. Deren Version von House Of The Rising Sun aus dem Jahr 1964 gerät zum Welthit, Chandler selbst setzt mit seinen Bass-Licks bis heute gültige Rockstandards. Man höre nur das fantastische We Got To Get Out Of This Place von 1965.



1966 gerät die heile Popstar-Welt der Animals aus den Fugen. „Wir sind drei Jahre lang ununterbrochen durch die Weltgeschichte getourt, haben pro Jahr 300 Shows gespielt und am Ende kaum einen Pfennig gesehen“, wird Chandler später einmal erklären. Die Band will sich auflösen, geht aber auf eine letzte US-Tour. Der Bassist spielt da längst mit dem Gedanken, sich nach den Animals auf eigene Rechnung als Manager, Talentscout und Produzent zu betätigen. Eines Abends sieht er bei einem Besuch in einem Cafe im New Yorker Greenwich Village einen jungen Gitarristen auf der Bühne, der ihm den Atem verschlägt: Den noch unbekannten Jimi Hendrix.

Chas überredet den Musiker, mit nach London reisen, und stellt ihm Schlagzeuger Mitch Mitchell und Bassist Noel Redding zur Seite. Damit ist die legendäre Jimi Hendrix Experience geboren. Chandler finanziert sogar die erste Single Hey Joe aus eigener Tasche und sorgt dafür, dass auch andere Gitarristen in der Popmetropole auf seinen Schützling aufmerksam werden. Eric Clapton beispielsweise lädt Jimi zu gemeinsamen Shows ein und zeigt sich begeistert von dessen Können, was einem öffentlichen Ritterschlag gleichkommt.

Das Debüt der Jimi Hendrix Experience, produziert von Chas Chandler

Chandler ist es auch, der den Saitenkünstler dazu überredet, seinen Rufnamen Jimmy fortan „Jimi“ zu schreiben. Selbst die Idee, Hendrix möge doch bitte seine Gitarre in Flammen aufgehen lassen, soll auf Chandlers Kappe gehen. Hendrix-Produzent Eddie Kramer bezeichnet Chas sogar als den Mentor des begnadeten Gitarristen. Doch schon 1968 überwerfen sich Strippenzieher und Künstler, auch wegen Hendrix’ Tendenz zu ungewöhnlichen Aufnahmemethoden, bei denen mehr als einmal Dutzende Gäste das Studio in eine Party verwandeln.



Als nächstes widmet sich Chandler dann der aufstrebenden Engländer Slade. Mehr als als ein Jahrzehnt lenkt er die Geschicke der Band und beschert ihnen und sich Erfolge wie Cum On Feel The Noize und Mama Weer All Crazee Now, die er größtenteils auch produziert. Insgesamt landen in den Siebzigern hintereinander 17 Songs der Glam-Rocker in den britischen Top 20.

Äußerst erfolgreiche Schützlinge von Chas Chandler: Slade – Credit: AVRO/WikiCommons

1977 und 1983 nimmt Chandler zwar an kurzen Wiedervereinigungen mit seinen alten Animals-Kumpanen teil, doch er verkauft seine Anteile an den gemeinsamen Bandunternehmungen kurz nach dem zweiten, durchaus erfolgreichen Anlauf. Viel lieber investiert er sein Geld an anderer Stelle: So erwirbt er den Londoner Aufnahmetempel IBC Studios und verkauft diesen später an seinen Managerkollegen Don Arden, den Vater von Sharon Osbourne. Nebenbei betreibt Chas mehrere Labels, gründet einen Musikverlag sowie diverse weitere Firmen, um die Segmente Musikproduktion und Management abzudecken. In den Neunzigern widmet er sich dann dem Aufbau und der Finanzierung der heute als Radio Metro Arena bekannten Mehrzweckhalle in Newcastle.

Am 17. Juli 1996 verstirbt Chandler im Alter von nur 57 Jahren an einem Aortenaneurysma. Nur wenige Tage zuvor hatte er noch als Solokünstler auf der Bühne gestanden. Seine geliebte Heimatstadt ehrt ihn mit einer Plakette auf der Second Avenue, Hausnummer 35, wo Chas Chandler einst gelebt hat.


Headerbild: Stanley Bielecki/ASP/Getty Images

Zeitsprung: Am 20.2.1959 spielt Jimi Hendrix seinen ersten Gig – und fliegt raus.

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Apple Boutique: Vor 55 Jahren versuchen sich die Beatles erfolglos als Einzelhändler

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Apple Boutique
Foto: Evening Standard/Hulton Archive/Getty Images

Selbst in Sachen Einzelhandel waren die Beatles ihrer Zeit voraus: Ihre Apple Boutique in London kann als Vorläufer des modernen Concept Stores gelten. 1967 ging diese Rechnung aber noch nicht auf – und die Beatles verloren Millionen.

von Björn Springorum

Das wilde Jahr 1967 neigt sich dem Ende zu. Die psychedelische Rockmusik ist diesseits und jenseits des Atlantik explodiert, The Doors, Jimi Hendrix, Jefferson Airplane, The Byrds und Cream haben wegweisende Alben veröffentlicht. Getoppt wird das Ganze – natürlich – von den Beatles, die mit Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band eines der besten Alben aller Zeiten veröffentlicht haben.

Ein psychedelischer Garten Eden

Im Sommer läuft in ganz London gefühlt kein anderes Album, 23 Wochen lang behauptet es sich an der Spitze der britischen Charts. Den Summer of Love verbringen die Beatles mit Filmprojekten und ihrer Reise ins indische Bangor, bis der Tod von Brian Epstein am 27. August 1967 alle rosaroten Wolken platzen lässt. Hinter den Kulissen sind aber längst Dinge im Gange, die die Band auch ohne ihren Manager und Mentor weiterlaufen lässt – der Flop-Film Magical Mystery Tour und ihr eigener Store, die Apple Boutique.

Die soll laut Harrison ein „psychedelischer Garten Eden“ sein und erstreckt sich auf drei Stockwerke. Hinter dem grandiosen Street-Art-Bild auf der Fassade steckt das niederländische Designkollektiv The Fool, die George Harrisons Frau Pattie Boyd der Band vorgestellt hat. Schon in den Monaten vor der Eröffnung der Boutique gestalten The Fool Artworks, Outfits, Sets und Instrumente für die Beatles, für aus heutiger Rechnung über 1,5 Millionen Euro verwandeln sie die Fassade des historischen Townhouses in der Baker Street 94 an zwei Novembertagen in ein psychedelisches Kunstwerk.

Bowie und Clapton kommen zur Eröffnung

Mit dem Store dahinter versuchen die Beatles, den Einzelhandel ebenso zu revolutionieren wie die Musik. Ihr sehr visionäres Konzept: Alles, was es in diesem Laden gibt, steht zum Verkauf. „Ein hübscher Ort, an dem hübsche Menschen hübsche Dinge kaufen können“, so beschreibt Paul McCartney das Konzept, das man von zeitgeistigen Concept Stores kennt. An der Baker Street im Jahr 1967 ist das neu.

Der Laden öffnet am 7. Dezember 1967 erstmals seine Tore. Schon zwei Tage zuvor laden John Lennon und George Harrison zu einer Launch Party, bei der zwar Paul McCartney und Ringo Starr fehlen (sie weilen in Liverpool respektive Rom), aber dafür jede Menge Berühmtheiten und Bohemiens in das psychedelische Wunderland strömen, um Kleidung, Accessoires, Bücher und Schmuck zu bestaunen – darunter David Bowie, Eric Clapton und Harrisons Frau Pattie Boyd.

Getrunken wird Apfelsaft

Auf den Einladungen steht geschrieben: „Kommt um 7:46. Modenschau um 8:16.“ Und zumindest zur Eröffnungsparty kommen sie. The Fool, die auch viele Designs für die Beatles, die Hollies oder Procol Harum realisiert haben, ziehen wie ein psychedelischer Wanderzirkus mit Instrumenten durch die Boutique, alle schlürfen Apfelsaft, weil der Store keine Schanklizenz hat. Vielleicht gibt es andere Dinge zum Konsumieren… Es ist ja immerhin 1967.

Apple Boutique

Foto: E. Milsom/Evening Standard/Hulton Archive/Getty Images

Zwei Tage später eröffnet die Boutique offiziell, gemanaged von Lennons Freund Peter Shotton und Pattie Boyds Schwester Jenny Boyd. Doch die Sache wird zum legendären finanziellen Desaster. Taschendiebstähle geraten außer Kontrolle, selbst Angestellte stecken sich reihenweise Sachen ein, so wirklich weiß niemand, womit die Kunden den Laden betreten oder wieder verlassen haben. Zur Anzeige gebracht wird kein Diebstahl: Das passt einfach nicht in den Freigeist des Konzepts.

Antikapitalistische Einzelhändler

Auch sonst läuft es schleppend: Baker Street ist einfach zu weit vom Londoner Mode-Epizentrum entfernt, die Apple Boutique fährt hohe Verluste ein. Mitte 1968 sind das schon mehr als 200.000 Britische Pfund (heute mehr als vier Millionen Euro) und die Beatles entscheiden, den Laden am 31. Juli 1968 – kein Jahr nach der Eröffnung – zu schließen. Für McCartney ist der Shop dennoch ein Erfolg. „Den größten Verlust machten wir damit, alles zu verschenken“, sagt er in einem Statement zur Schließung. „Aber das war unsere freie Entscheidung. Wir wollten verschenken, nicht verkaufen.“

Die wahren Gründe liegen natürlich auch darin, dass die Beatles keine Geschäftsleute sein wollen. Sondern Musiker, Filmemacher, Entertainer. Am Tag der Schließung öffnen die Beatles die Boutique ein letztes Mal für die Menschen, die zu Hunderten gierig in den Laden strömen, sich alles unter den Nagel reißen und Randale machen. Die Polizei muss eingreifen und beendet dieses abstruse Kapitel der Beatles-Geschichte relativ unrühmlich.

Schon im Mai 1968 hatte man die Fassade weiß übermalt und das Wort Apple kursiv darauf geschrieben – ein ähnlich drastischer Übergang wie bei den Artworks von Sgt. Pepper’s und The Beatles. 1974 wird das Gebäude abgerissen. Aber da gibt es die Beatles schon lange nicht mehr.

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Wie „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ die Musikwelt veränderte

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Popkultur

Zeitsprung: Am 7.12.1949 kommt Sänger und Songwriter Tom Waits zur Welt.

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Foto: Michael Ochs Archives/Getty Images

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 7.12.1949.


von Frank Thießies und Christof Leim

Am 7. Dezember 1949 erblickt der Sänger und Songwriter Tom Waits das Licht der Welt. Mit seiner knurrenden Charakterstimme und ebenso knarzigen Songs begeistert der kauzige Kalifornier seit den frühen Siebzigern. Wir gratulieren dem amerikanischen Unikat und Genre-Grenzgänger zum Geburtstag!

Hier könnt ihr euch Tom Waits’ Debütalbum Closing Time (1973) anhören:

1949 in Pomona, Kalifornien als Thomas Alan Waits und Sohn eines Lehrerehepaars geboren, verschlägt es den jungen Mann nach kurzem Liebäugeln mit einem Studio der Fotografie im Alter von zwanzig Jahren nach San Diego. Fasziniert von der dortigen Folk-Szene nimmt er in einem Kaffeehaus-Club namens Heritage einen Aushilfsjob als Türsteher an, beginnt dort aber auch an seinem eigenen Bühnenrepertoire zu feilen, welches anfänglich noch hauptsächlich aus Covermaterial und kruder Comedy besteht. Sein beachtliches Talent als Songschreiber führt ihn in Folge jedoch schnell über die limitierend kleine San-Diego-Szene hinaus und dorthin, wo es alle verlorenen Künstlerseelen hinzieht: nach Los Angeles.

Bukowski am Bar-Piano

Bei einer Open-Stage-Nacht in Doug Westons renommierten Schuppen Troubadour in West Hollywood wird Waits 1972 entdeckt und ergattert zunächst einen Job als Songwriter bei Frank Zappas Plattenfirma Bizarre Records. Nur kurze Zeit später hat er einen eigenen Plattenvertrag bei David Geffens Asylum Records in der Tasche. Waits Debüt Closing Time erregt 1973 jedoch nur wenig Aufsehen in der breiten Öffentlichkeit. Dafür erkennen (nicht nur) die Eagles die Qualität von Komposition wie Ol’ 55. Ihr Cover der Waits-Nummer auf dem Album On The Border ein Jahr darauf sichert dem jungen Künstler zumindest die finanzielle Annehmlichkeit in Form von Tantiemen-Zahlungen. In seiner späteren Karriere werden Waits’ Lieder noch oft von anderen Leuten neu aufgelegt werden; Rod Stewarts Fassung von Downtown Train etwa ist legendär.

Ist Waits‘ Debüt noch von einem Folk-Vibe beseelt, bewegen sich die Folgewerke in den Siebzigern noch stärker zwischen verrauchtem Bar-Jazz, Charles Bukowski und Beat-Poeten wie Jack Kerouac, die Waits schon länger bewundert. Sich selbst mit Schiebermütze oder Trilby, ewigem Glimmstängel und Spitzbärtchen zu einem glamourösen, versoffenem Gossen-Troubadour stilisierend, klingen Waits‘ Alben, als könnten sie die Jukebox in Edward Hoppers berühmten Gemälde Nighthawks bestücken. 

Gekappte Wurzeln

Die künstlerische und private Kehrtwende erfolgt schließlich mit dem Dekadenwechsel: Im August 1980 heiratet der Sänger Kathleen Brennan, die künftig auch in kreativer Hinsicht seine Stütze und Partnerin wird. Das 1983 veröffentliche Album Swordfishtrombones, welches er mit Brennan schreibt und produziert, stößt die Tür zu einer zuweilen herrlich unkonventionellen, so experimentellen wie kaputten Klangwelt auf, die fortan zu Waits‘ musikalischem Markenzeichen werden soll. Mit der Trennung von seinem Management und der alten Plattenfirma stehen alle Zeichen auf Neuerfindung.

Zum erweiterten Repertoire des Sängers und Geschichtenerzählers zählt bald auch die Schauspielerei. So spielt er zu Beginn der Achtziger gleich in drei Filmen von Francis Ford Coppola (Rumble Fish, Die Outsider, Cotton Club) kleine, aber höchst überzeugende (Neben-)Rollen und brilliert in Jim Jarmuschs Down By Law 1986 an der Seite Roberto Benignis. Die Nebentätigkeit als Schauspieler hält er sich bis heute warm. Unlängst war Waits in dem Anthologie-Western der Coen Brüder The Ballad Of Buster Scruggs noch in einer Paraderolle als verschrobener ergrauter Goldgräber zu bewundern. Darüber hinaus wirkt Waits seit Ende der Achtziger auch auf der Theaterbühne: Mit Regisseur Robert Wilson realisiert er Stücke wie The Black Rider oder das auf Alice im Wunderland basierende Alice.

Waits, der Eremit 

Mit Beginn der Neunziger werden die klassischen Albumveröffentlichungen von Waits  sporadischer. Mule Variations (1999), das Doppelwerk Blood Money und Alice (2002) oder Real Gone (2004) lassen jedoch nichts vom musikalischen Pioniergeist vermissen, der Waits zwischen Americana- und Roots-Musik, gehusteter Folklore und Vaudeville sowie avantgardistischer Klangkunst heimisch geworden zeigt. Seine letzte Plattenveröffentlichung (Stand 2019) namens Bad As Me datiert auf das Jahr 2011 zurück. Womit so langsam eigentlich mal wieder Nachschub fällig wäre aus dem Hause Waits/Brennan. Doch das soll von Waits‘ Ehrentag nicht abhalten. Und so darf man heute gern ein bisschen tiefer in die Sakko-Tasche greifen und eine extra große Portion Konfetti herausfischen, während man auf dem rostigen Eisenbahnschienen für Tom Waits ein staubiges „Happy Birthday“ steppt. Herzlichen Glückwunsch.

Zeitsprung: Am 14.7.2015 erlebt Nick Cave eine Tragödie & verarbeitet sie mit Musik.

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Protected: „White Christmas“, „All I Want For Christmas Is You“ und mehr: Verrückte Fakten zu den größten Weihnachtssongs

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Mariah Carey
Foto: Gilbert Carrasquillo /Getty Images

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