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Popkultur

Die musikalische DNA von Chris Cornell

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Wer sich auch nur ansatzweise mit Rock-Musik beschäftigt, wird um das Werk von Chris Cornell nicht herumkommen. Die meisten denken sofort an seine Band Soundgarden oder sein Projekt mit ehemaligen Rage Against the Machine-Mitgliedern, Audioslave. Wieder andere kennen sicherlich auch sein Schaffen als Solo-Künstler und vielleicht sogar das eine oder andere ungewöhnliche Projekt, vom James Bond-Titelsong über ein mit dem Hip Hop-Produzenten Timbaland eingespieltes Album namens Scream oder jedoch die Songs, die Cornell für andere Artists, darunter sogar Alice Cooper, geschrieben hat. Sogar aus einem Gedicht, das ihm einst ein Fan schickte, machte er einen Song. Der Text richtete sich an die Tochter von Rory de la Rosa, die im Jahr 2008 im Alter von sechs Jahren an Krebs verstorben war. Bei Veröffentlichung des Stücks bat Cornell um eine Spende an de la Rosa und seine Familie.


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Wer auch immer auf welche Art mit Cornells Musik in Berührung kommt, wird bemerken, wie anders sie klingt. Anders als das, was weitläufig als Grunge kategorisiert wurde, anders als die üblichen Rock’n‘Roll-Klischees und anders als das Mittelmaß. Er sei „der beste Sänger, den wir auf diesem Planeten haben“, sagte einst einer, der es wissen musste: Eddie Vedder. Selbst ein Egomane wie Axl Rose musste zu Anfangstagen von Soundgarden zugeben, dass ihm Cornell als Rock-Sänger eindeutig den Rang ablief. Das allerdings lag nicht allein daran, dass Cornell seinen Bariton wie nebenbei über vier Oktaven hinweg meisterhaft einsetzte und vor allem in seiner frühen Schaffensphase mit einem unkonventionellen Songwriting brillierte. Wichtig war vor allem, was er auf diese Weise zum Ausdruck brachte: Cornells Lyrics brachten Licht ins Dunkel der menschlichen Abgründe, die er wie kein anderer kennenlernen musste. Sein lebenslanger Kampf mit Depressionen, sein Alkohol- und Drogenmissbrauch und viele andere Dämonen tauchten in seinen Texten auf. Mal mehr, mal weniger deutlich. Dass er diese Dämonen nicht besiegen konnte, erwies sich leider am 18. Mai 2017: Cornell nahm sich das Leben.

Doch nicht nur das Leiden inspirierte Cornells Musik und sein Songwriting. Seine Einflüsse waren natürlich auch musikalischer Natur und erstreckten sich bisweilen über die Rock-Musik hinaus. Die musikalische DNA von Chris Cornell ist ein Kaleidoskop, so einzigartig wie er selbst.


1. The Beatles – Drive My Car

So besonders Cornell auch war, seine musikalische Früherziehung erscheint recht gewöhnlich. Mit Little Richard und The Beatles wuchs der 1964 geborene Sänger auf. Ein Kind seiner Zeit? Ja. Aber noch mehr: Zwischen seinem zehnten und zwölften Lebensjahr zehrte er fast ausschließlich von einer Sammlung von Beatles-Platten, die er im Keller eines verlassenen Hauses aus der Nachbarschaft vorfand. Die Pilzköpfe von der anderen Seite des Atlantiks wurden zu seinen Idolen, weil sie sich einiges zutrauten. „Die Beatles haben immer genau das gemacht, was sie wollten. Niemand sagte ‚Ey, das könnt ihr nicht machen!‘“

Über seine Karriere hinweg hat Cornell den britischen Vorbildern immer wieder Tribut gezollt. Mit Soundgarden beispielsweise interpretierte er Everybody’s Got Something to Hide Except Me and My Monkey und sagte über das Stück sogar: „Wir hatten das Gefühl, dass dieser Song von uns sein könnte. Es klang nicht wie die Beatles, sondern nach Soundgarden.“ Auch John Lennons unsterbliche Hymne Imagine gehörte zu seinem Repertoire, wie sein akustisches Solo-Live-Album Songbook bewies. Und da wäre natürlich noch Drive My Car, das er in einem eher ungewöhnlichen Rahmen interpretierte: für die Netflix-Show Beat Bugs, einer animierten Kindersendung über die Beatles nämlich.


2. Malfunkshun – Jezebel Woman

Wo andere Kinder allerdings ihre Jugend in vollen Zügen genießen konnten, da kam Cornell schon bald mit den Übeln der Welt in Berührung. Seine Alkoholikereltern lebten es leider vor: Schon mit zwölf Jahren experimentierte der Sohn mit diversen Substanzen, sogar mit der Droge Angel Dust, deren Gebrauch ihn nachhaltig traumatisieren sollte. Bald schon gesellten sich auch die Depressionen dazu. Wenn er aber Musik machte, konnte er all dem entfliehen – zumindest fast. 1990 sah er sich mit dem Verlust eines großen Musikers konfrontiert, der zugleich ein sehr guter Freund war. Andrew Wood, der Frontmann von Malfunkshun und Mother Love Bone, starb im März des Jahres an einer Überdosis Heroin.

Insbesondere Malfunkshun gelten als die Pioniere eines Genres, über dessen Titel sich keine der darunter zusammengefassten Bands freute. Soundgarden und andere Seattler Bands lehnten das Label „Grunge“ vielmehr kategorisch ab. Immerhin aber gab es zwischen ihnen einen regen personellen Austausch. Stone Gossard und Jeff Ament, beide Mitglieder bei Mother Love Bone, sollten später Pearl Jam gründen. Zwischendurch aber fanden sie sich auch mit Cornell zusammen und veröffentlichten als Temple of the Dog 1991 ein selbstbetiteltes Album, mit dem sie Wood Tribut zollten. 2011 wurde sogar eine absolute Rarität auf dem Compilation-Album Melodies & Dreams veröffentlicht: Darauf sind die damaligen Mitbewohner Cornell und Wood im Duett zu hören.


3. Led Zeppelin – Whole Lotta Love

In gewisser Weise hat Woods Tod Cornell ein Leben lang verfolgt. Nicht nur mit Temple of Dog, auch in Interviews erinnerte er sich immer wieder an den engen Gefährten. Auch in musikalischer Hinsicht fiel er durch eine unvergleichliche Treue auf. Dass Soundgarden beispielsweise nicht selten mit Led Zeppelin verglichen wurden, hatte durchaus seinen Grund. Der Einfluss von Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham auf ihr Schaffen war nicht zu leugnen. Und sowieso war Cornell nie nach Leugnen zumute. Viel eher verbeugte er sich mit einem lauten Thank You von der Bühne aus an sie.

Thank You, wie Cornells Imagine-Cover übrigens auf Songbook zu hören, ist jedoch bei weitem nicht der einzige Led Zep-Song, den er im Laufe seiner Karriere neu interpretierte. Auch an die ganz schwierigen Nummern wagte er sich heran. Neben Stairwell to Heaven und Dazed and Confused ist wohl kaum ein anderes Stück der Band dermaßen oft gecovert worden wie Whole Lotta Love. Als Carlos Santana Cornell allerdings zu den Aufnahmen seines Albums Guitar Heaven: The Greatest Guitar Classics of All Time einlud, ließ der sich nicht lange bitten und stellte sich prompt hinters Mikro. Und vielleicht ist es kein Zufall, dass der letzte von ihm auf der Bühne am Vorabend seines Suizids gesungene Song eine Neuinterpretation von In My Time of Dying war…


4. Bauhaus – Bela Lugosi’s Dead

Überhaupt lässt sich im Wissen um seinen späteren Selbstmord viel in das Werk Cornells hineininterpretieren. „Seine Lyrics scheinen manchmal, als würden sie bereits die gesamte Story erzählen“, sagte er rückblickend über Andrew Wood. „Dann wiederum könnten meine genau dieselbe erzählen.“ Leider lag er damit nicht ganz falsch. Tatsächlich schien sich Cornell explizit zu Bands hingezogen, die mit morbiden Themen nicht gerade zimperlich umgingen. Neben den Metal-Pionieren Black Sabbath nannte Cornell britische Post-Punk-Bands wie Gang of Four als anfängliche Vorbilder Soundgardens und insbesondere eine Gruppe hatte es ihm angetan: Bauhaus.

Die Gruppe um Peter Murphy stellte selbst im umtriebigen Post-Punk- und New-Wave-Dunstkreis eine Anomalie dar. Ihr Sound war von exzentrischen Funk-Einflüssen und Sprengseln des aus Jamaika importierten Dubs angereichert, doch allzu fröhlich-bekifft klang das Resultat keineswegs. Murphys schauerliche Gesangsdarbietung unterstrich stattdessen ein Leitmotiv: die Vergänglichkeit allen Lebens. In kaum einem anderen Song gelang ihm das besser als Bela Lugosi‘s Dead, der Abgesang der Gruppe auf den Schauspieler, der in der Regel einen Untoten mimte. In frühen Soundgarden-Tagen ließ die Band bei Auftritten auch schon mal das Stück Entering in eine astreine Cover-Version des fast zehnminütigen Stücks übergehen und auch auf Solo-Konzerten Cornells war es hin und wieder zu hören – wenngleich in einer überraschend psychedelischen Version.


5. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U

Mit seiner Begeisterung für andere Artists hielt sich Cornell nie zurück. Nicht selten aber überraschte er seine Fans mit ungewöhnlichen Cover-Projekten. Stücke von Michael Jackson (Billie Jean), Dolly Parton beziehungsweise Whitney Houston (I Will Always Love You), Bob Marley (Redemption Song) oder David Bowie (Lady Stardust) sind da nur die Spitze des Eisberges. Die Auswahl zeigt indes: Cornell schreckte vor den ganz großen Nummern nicht zurück. Vielmehr reizte ihn die Herausforderung, ikonischen Songs ein ganz neues Leben einzuhauchen.

Warum aber auch nicht, werden nun einige sagen. Bei dieser Stimme, bei diesem Stimmumfang wird es ihm leicht gefallen sein! Von der Hand zu weisen ist das nicht, doch Cornell wollte sich keinesfalls über die Musik anderer profilieren. Das zeigte sich an seinem ersten Todestag 2018, als seine Tochter Toni ein Duett der Beiden über YouTube veröffentlichte, um dessen Rechte sich die Plattenlabels wohl geprügelt hätten: Für die intime Aufnahme nahmen sich Vater und Sohn Nothing Compares 2 U an, der Prince-Komposition, die von Sinéad O’Connor weltberühmt gemacht wurde. „Diesen Song mit dir aufzunehmen war eine ganz besondere und großartige Erfahrung“, schrieb Toni Cornell in einem Statement. „Ich wünschte, ich könnte sie hundertfach wiederholen und ich weiß, du würdest das gerne auch.“ Darum nämlich genau ging es bei dem Cover eigentlich: das Miteinander.


6. Leonard Cohen – Hallelujah

Chris und Toni hatten eine gemeinsame Sprache, die Musik. In dieser Sprache zollte sie ihm seit seinem Freitod im Mai 2017 immer wieder Tribut. Und nicht nur ihm. Als sich nur zwei Monate danach ihr Patenonkel am Geburtstag ihres Vaters das Leben nahm, verlor die Welt einen weiteren Rock-Star: Es handelte sich um niemand Geringeren als Chester Bennington, bekannt als Sänger der Band Linkin Park. Die damals Zwölfjährige hatte also viel zu verkraften, zeigte sich aber unvergleichlich couragiert. Gemeinsam mit Ryan Tedder von One Republic sang sie in der Good Morning America-Show als Tribut an die beiden Verstorbenen Hallelujah von Leonard Cohen.

Moment, Leonard Cohen? Ist das Stück nicht von Jeff Buckley? Nein! Mit diesem Klassiker verhält es sich ungefähr wie die Johnny Cash-Version von Nine Inch Nails Hurt: Das Cover wurde irgendwann größer als das Original selbst. In Cornells Geschichte wird vor allem die Buckley-Variante die größte Rolle gespielt haben. Er war nahezu besessen vom Werk des Songwriters, der einen mysteriösen und viel zu frühen Tod starb. Mit Wave Goodbye widmete er dem langjährigen Freund einen Song und kümmerte sich sogar stellenweise um die Nachlassverwaltung des genialen Musikers, der mit Grace aus dem Jahr 1994 nur ein reguläres Studioalbum hinterließ. Ob ihn Buckley erst auf Leonard Cohens Hallelujah gestoßen hatte? Womöglich. Sicher ist zumindest, dass der Song auch auf Cornells eigener Beerdigung ertönte. Gesungen wurde er von Chester Bennington.


7. Eleven – All My Friends

Schicksalsschläge, vor allem aber frühzeitige Tode von guten Bekannten schienen Cornell sein Leben über zu verfolgen. Auch von einer anderen musikalischen Partnerin und Inspirationsquelle musste er sich weit vor ihrer Zeit verabschieden: Im Juli 2008 erlag Natasha Shneider ihrem Krebsleiden. Die geborene Lettin floh in den siebziger Jahren aus der Sowjetunion in die USA und feierte gemeinsam mit ihrem ersten Ehemann moderaten Erfolge in der Pop-Welt, bevor sie 1990 mit ihrem zweiten Gatten Alain Johannes und Jack Irons die Rock-Gruppe Eleven gründete, welche sie schlussendlich mit Soundgarden beziehungsweise Cornell zusammenbringen sollte.

So kam es, dass sie 1999 gemeinsam mit Cornell an Euphoria Morning arbeitete, dem Album, das auch die Buckley-Hommage Wave Goodbye enthielt. Auch auf der folgenden Tour begleitete Shneider den Freund, mit dem sie zudem für ein eher kurioses Projekt zusammenarbeitete: Der Eleven-Song Someone to Die For wurde für den Soundtrack zum Film Spider-Man 2 von Jimmy Gnecco und Brian May (ja, der von Queen!) eingespielt. In den Credits für die Lyrics wurde neben Johannes und Shneider manchmal auch fälschlicherweise Cornell genannt. Wahr ist zumindest, dass eine Demo-Version des Stücks existiert, auf dem Cornell mit der Band zu hören ist. Der verstorbenen Freundin widmete er zwischen 2011 und 2016 auf Konzerten übrigens das Stück When I’m Down von Euphoria Morning, begleitet nur von einer Aufnahme der Klavierparts, die Shneider dafür eingespielt hatte.


8. Linkin Park – Crawling

Dass Bennington derjenige war, der Cornell sein letztes Geleit geben durfte, verwundert nicht. Die beiden Sänger freundeten sich früh an. Schließlich gab es viel, das sie vereinte. Ihr Themenspektrum ähnelte sich, ihre Haltung erst recht und nicht zuletzt fanden sie auch musikalisch zueinander. Mit ihren jeweiligen Bands bewegten sie sich zwischen Metal und Rock, waren aber auch anderen Einflüssen nicht abgeneigt. Linkin Park brachten Rap zur Gitarrenmusik, Cornell holte sich mit Timbaland für das Album Scream einen der prominentesten Hip Hop-Produzenten aller Zeiten ins Studio.

Die radikale stilistische Offenheit von Cornell und Bennington machte sie zu idealen Partnern auf der Bühne. 2008 begleitete Cornell Linkin Park auf der Projekt Revolution-Tour und sang in deren Rahmen gemeinsam mit Bennington Hunger Strike von seiner alten Band Temple of the Dog sowie den Song Crawling von Linkin Parks Durchbruchsalbum Hybrid Theory. „There‘s something inside me that pulls beneath the surface / Consuming, confusing / This lack of self-control I fear is never ending / Controlling, I can‘t seem“, heißt es in der ersten Strophe – eine mehr als deutliche Auseinandersetzung Benningtons mit seinen früheren Drogenprobleme. Ein Thema, mit dem sich Cornell leider allzu gut auskannte…


9. Rage Against The Machine – Freedom

Es scheint beim Lesen dieses Texts vermutlich, als hätte sich Cornells Karriere von einem tragischen Ende zum nächsten bewegt und vermutlich stimmt das auf eine Art. Manche dieser Enden bedeuteten aber zugleich einen Neuanfang. So im Falle von Rage Against the Machine, die sich nach der Veröffentlichung ihres Cover-Albums Renegades im Jahr 2000 auflösten und damit den Weg für Audioslave ebneten. Sänger Zack de la Rocha konnte sich mit Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk nicht mehr über den kreativen Werdegang der Rap-Rock-Revoluzzer einigen. Nachdem die drei Musiker mit einigen Sängern geprobt hatten, schlug ihnen der Über-Produzent Rick Rubin vor, es doch einmal mit Cornell zu versuchen. Der Rest ist Geschichte.

Zwischen 2002 und 2006 veröffentlichte die Band drei Alben, bevor sie sich 2007 auflöste und erst 2017 für einen Auftritt in Protest gegen die Amtseinführung Donald Trumps als Präsident der USA zusammenfand. Irgendwann war der ursprüngliche Funke verloren gegangen, der Anfang des Jahrtausends ihr Feuer entfacht hatte. In ihrer Hochzeit allerdings gehörte Audioslave zu einer der aufregendsten Rock-Bands ihrer Zeit. Die explizit politischen Inhalte von Rage Against the Machine wichen Cornells nahezu hermetischen Lyrics, die Musik wurde ruhiger ohne jedoch ihren Eigensinn einzubüßen. Für beide Parteien war das gemeinsame Projekt nach dem Ende von Rage Against the Machine und Soundgarden im Jahr 1997 ein kreativer Befreiungsschlag.


10. Johnny Cash – Rusty Cage

Das überhaupt wird mit Blick auf das Schaffen von Cornell als Songwriter und Sänger gerne übersehen: Wie befreiend seine Musik und vor allem seine Texte waren. Indem er die Schattenseiten des Lebens in unsterbliche Melodien überführte und in poetische Worte kleidete, machte er es einer ganzen Generation einfacher, sich ihren eigenen Dämonen zu stellen. Das weckte auch das Interesse eines Künstlers, der Ähnliches geleistet hatte – allerdings Jahrzehnte zuvor. Ein Künstler sogar, den Cornell selbst bewunderte, wie sein erstes postumes Release im Februar 2018 bewies. Bei You Never Knew My Mind handelte es sich um die Cornellsche Vertonung eines Johnny Cash-Gedichts.

Dass Cornell sich ein Vorbild am „Man in Black“ nahm, verwundert nicht weiter. Doch wusstet ihr, dass die Bewunderung auf Gegenseitigkeit beruhte? 1996 veröffentlichte Cash das zweite Album seiner American Recordings-Serie, die ihn neu ins Gespräch brachte. Produziert wurde die Platte übrigens von einem alten Bekannten: Rick Rubin. Neben Cover-Versionen von Stücken aus der Feder von Beck oder Cashs gutem Freund Tom Petty findet sich an dritter Stelle auf der Trackliste von Unchained auch Rusty Cage, ursprünglich 1992 als dritte Single vom Soundgarden-Album Badmotorfinger veröffentlicht. Unglaublich, wie gut das Metal-inspirierte Stück in der Country-Version von Cash klingt! Weniger überraschend allerdings, dass Cornell mit seinem Schaffen selbst einen alten Hasen wie den „Undertaker“ für sich gewinnen konnte. Beide kannten die Dämonen des anderen nur zu gut aus der eigenen Biografie…


Headerbild-Credit: Randall Slavin


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