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Zeitsprung: Am 25.7.1983 veröffentlichen Metallica „Kill ‘Em All“

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Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 25.7.1983."

von Christof Leim

Nicht wenige sprechen bei dieser Platte von einer Revolution: Am 25. Juli 1983 erreicht die harte Musik mit Kill ‘Em All von Metallica eine neue Dimension. Der Thrash Metal wird geboren. Blicken wir zurück auf die Geschichte eines ungestümen Meilensteins.

Hier könnt ihr in Kill ‘Em All reinhören:

1983 gibt es in der Welt der Headbangerei kaum etwas Härteres als Metallica. Zusammen mit einer Handvoll anderer Bands bilden die vier Jungspunde die Speerspitze einer neuen Szene, die anfangs komplett im Underground agiert.  Sicher, Iron Maiden setzen seit 1980 die Maßstäbe des Genres und machen bis 1988 quasi nichts falsch, außerdem definieren Judas Priest insbesondere mit British Steel (1980) Klang und Ästhetik des Heavy Metal. Was Härte angeht, rumpeln Venom schon mit Welcome To Hell (1981) vorweg, und natürlich haben Motörhead mit Overkill (1979) und Accept mit Fast As A Shark (1982) die Blaupausen für Doublebass-Geboller und letztendlich für Thrash Metal gelegt.

Harte Anfänge

Aber all das kommt erst zusammen in Kill ‘Em All, dem ersten Album einer Bewegung, die vor allem in Kalifornien Fahrt aufnimmt. Hier verbinden ein paar blutjunge Wilde den frühen Metal der so genannten „New Wave Of British Heavy Metal“ mit den Geschwindigkeiten des Hardcore, der Attitüde des Punk sowie viel, viel Motörhead zu einer neuen, extremen Spielart. Bands wie Exodus und Slayer an der Westküste und Anthrax in New York gehören zu den Pionieren, aber Metallica gelten schon früh als die Anführer und ziehen ziemlich schnell an allen vorbei. Doch die Anfänge verlaufen im tiefsten Underground, befeuert durch internationales Tapetrading und rudimentäre Metal-Publikationen. Das erste Label von Metallica, Megaforce, muss sich in Schulden stürzen, um die Platte überhaupt zu realisieren, und die Musiker leben unter dem Existenzminimum. Aber der Reihe nach…

James Hetfield (Gesang/Gitarre) und Lars Ulrich (Drums) gründen Metallica im Oktober 1981. Schon bald spielt die Band kleine Shows in Los Angeles, verstärkt durch Dave Mustaine (Gitarre) und Ron McGovney (Bass). (Unter anderem treten sie in Lars’ High School auf…) Es entstehen diverse Demos, vor allem No Life ‘Til Leather von 1982 sorgt für Furore im Tapetrading-Untergrund. Nach McGovneys Rauswurf ziehen die Musiker nach San Francisco, weil zum einen ihr neuer Bassist Cliff Burton darauf besteht, zum anderen, weil die Szene dort sich für harte Musik wesentlich empfänglicher zeigt als Los Angeles. Jetzt wollen die Musiker ihr erstes Album in Angriff nehmen, doch keine Firma zeigt Interesse. Das so genannte Megaforce Demo von 1983 verschafft der Band 1983 einen Deal mit Megaforce Records, das Jon Zazula eigens dafür gründet. Johnny Z., wie er auch genannt wird, betreibt einen Plattenladen in New Jersey, hatte schon No Life ‘Til Leather gehört und gilt neben Brian Slagel von Metal Blade als eine der wichtigsten Figuren in der frühen Karriere von Metallica. Damit kann die Geschichte von Kill ‘Em All losgehen…

Streit & Rauswurf

Die Band mietet einen Van und fährt einmal quer durch die Vereinigten Staaten, um zum ersten Mal an der Ostküste Konzerte zu spielen und mit Zazulas Hilfe endlich ihr Album aufzunehmen. In New York angekommen, langt das Geld nicht für Hotelzimmer, also übernachten die Musiker auf den Sofas diverser Bekannter, zeitweilig wohnen sie sogar im heruntergekommenen Proberaum von Anthrax. Nicht erst bei diesem Cross-Country-Höllentrip kommt es immer wieder zu Spannungen mit Mustaine, und in New York wird es nicht besser. Zwar trinken die Burschen allesamt ordentlich, aber ihr Gitarrist wird dabei zudem aggressiv. Deshalb drücken Hetfield und Ulrich ihm am Morgen des 11. April 1983 ein Busticket in die Hand und werfen ihn aus der Band. Schon vorher hatten sie mit Kirk Hammett, dem Gitarristen von Exodus, Kontakt aufgenommen. Der fliegt umgehend nach New York, lernt das Material und steht bald mit Metallica auf der Bühne. Am 10. Mai schließlich starten die Aufnahmen zu Kill ‘Em All in den Music America Studios in Rochester  mit dem Produzenten Paul Curcio. Der allerdings kann mit dem Brachialsound unserer Helden wenig anfangen und hat nach Aussagen der Band wenig zum Sound der Scheibe beigetragen. Am 27. Mai 1983 sind die Songs im Kasten. Die Gesamtrechnung liegt bei 15.000 Dollar, was Jon Zazula um ein Haar in den Bankrott treibt.

Für ihr Debüt haben Metallica schlicht die Songs ihrer Demos neu eingespielt, alle Nummern gibt es schon in früheren Fassungen. Kill ‘Em All klingt für damalige Verhältnisse knüppelhart, die Musiker spielen rasend schnell und gleichzeitig äußerst präzise. Das gilt vor allem für die Riffs der Rhythmusgitarre, die alle James Hetfield übernimmt. Zur Tracklist gehören Stücke, die heute als unverrückbare Metal-Klassiker gelten, etwa Hit The Lights, The Four Horsemen und Seek & Destroy. Man muss sich nur mal vorstellen, wie Whiplash wirken würde, wenn man so etwas noch nie vorher gehört hat. Viel härter geht es 1983 nicht. Am Songwriting von vier Tracks war noch Mustaine beteiligt, Cliff Burton steuert mit dem abgedrehten Instrumental (Anesthesia) Pulling Teeth sogar ein Basssolo bei. Textlich geht es um Tod und Verderben, Kampf und den Heavy Metal an und für sich – damals komplett normale Themen für zwanzigjährige Headbanger.

Das Bild mit dem Klo

Eigentlich soll die Platte Metal Up Your Ass heißen und auf dem Cover eine Toilette zeigen, aus der eine Hand mit einem Dolch hervorsticht. Weil das vermutlich einigen Vertrieben nicht gefallen würde, soll die Band darauf jedoch verzichten, was Cliff zu einem Kommentar verleitet: „Die Arschgeigen von Plattenfirma… tötet sie alle!“ Auf Englisch heißt das „Kill them all“, und auch das klingt für zwanzigjährige Headbanger ausgezeichnet. In Sachen Artwork einigt man sich auf die Darstellung eines blutigen Hammers, was genaugenommen nur marginal massentauglicher aussieht als das Klo mit dem Dolch. Letzteres gefällt den Jungs weiter so gut, dass es später als Shirtmotiv Verwendung findet. Trotz (und wegen) des neuen Titels stößt Zazula auf Schwierigkeiten, einen Vertriebspartner für das Album zu finden. Schließlich übernehmen Relativity Records für die USA und Kanada, Music For Nations versorgt Europa.

Das ursprünglich geplante Cover für die Platte

Kill ‘Em All erscheint am 25. Juli 1983. Die Rückseite des Covers der ersten Pressungen ziert der Slogan „Bang That Head That Doesn’t Bang“, geprägt von Rich Burch, einem Fan, der für sein wahnwitziges Headbanging auf frühen Metallica-Shows bekannt war. Bei späteren Auflagen fehlt der Spruch. Vom Foto schauen uns vier junge, picklige Burschen in Jeans und Leder an, die zwar nicht danach aussehen, als würden sie bald die Welt erobern, aber durchaus den Eindruck machen, dass sie das verdammt nochmal versuchen werden.

Pressung nur in kleinen Mengen

Ursprünglich werden nur 15.000 Kopien gepresst, wegen der limitierten Finanzen ihres Labels immer nur 500 auf einmal. Doch Ende 1983 hat sich Kill ‘Em All bereits 17.000 mal verkauft. Die Kritiken in den wenigen Medien, die mit solcher Musik etwas anfangen können, fallen positiv aus, die Metal-Szene selbst jubelt: Hart ist gut, härter ist besser, und das Ding ballert wie kaum etwas vorher. Metallica etablieren sich und diesen Stil damit als Alternative zum Mainstream-Rock der Mittachtziger. Der Einfluss der Platte auf die Welt des Heavy Metal ist immens: Kerry King von den mächtigen Slayer gibt später zu Protokoll, dass seine Band damals noch auf der Suche nach ihrem Sound gewesen sei, während Metallica ihren Weg bereits gefunden hatten. Die Härte und das Songwriting von Kill ’Em All beeinflusst ebenso Anthrax, wie deren Gitarrist Scott Ian erklärt.

 

Zwei Singles wurden zu „Kill ‘Em All“ veröffentlicht

Kill ‘Em All  gilt allgemein als das erste Thrash-Metal-Album der Geschichte. Das Slayer-Debüt Show No Mercy erscheint ein halbes Jahr später am 3. Dezember 1983, Fistful Of Metal von Anthrax am 28. Januar 1984. Der rausgeworfene Dave Mustaine gründet Megadeth, deren Erstling Killing Is My Business… And Business Is Good! noch bis zum 12. Juni 1985 auf sich warten lässt. Diese vier Bands werden als die „Big 4“ des Thrash bezeichnet. Dabei übersieht man leicht den Einfluss von Hammetts ehemaliger Truppe Exodus aus San Francisco, ebenfalls wichtige und frühe Vertreter des Genres. Deren Einstand Bonded By Blood wird zwar schon im Juli 1984 aufgenommen, wegen Streitereien mit dem Label jedoch erst am 25. April 1985 veröffentlicht. Anfangs hält sich der kommerzielle Erfolg solcher Musik in Grenzen, der Underground steht aber in Flammen, und Thrash wird das heiße Ding in den folgenden Jahren. Auch in Deutschland trümmert eine Riege junger Wilder ihre ersten Alben ein, darunter Destruction mit Infernal Overkill (Mai 1985), Kreator mit Endless Pain (Juni 1985) und Sodom mit Obsessed By Cruelty (Mai 1986). Die Frage, welches dieser Debütalben sich über die Jahrzehnte am besten gehalten hat, wird die Welt-Headbangerschaft noch ewig diskutieren. Kill ‘Em All darf man aber durchaus als Favorit betrachten…

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10 Thrash-Metal-Empfehlungen für den Einstieg

 

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Tarja: Edle Vinyl-Neuauflagen bei uns im Store!

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Tarja
Foto: Didier Messens /Getty Images

Auf Sammlerbörsen zu Höchstpreisen gehandelt, bald endlich wieder offiziell erhältlich: Die Vorbestellungen zum epischen Tarja-Debüt My Winter Storm und der Erfolgssingle I Walk Alone sind ab sofort bei uns vorbestellbar!

von Björn Springorum

Hier könnt ihr euch My Winter Storm anhören:

Tarja muss man nicht vorstellen. Niemand singt für sie, wenige Karrieren sind so verlaufen wie die ihre. Als Mitgründerin der finnichen Symphonic-Metal-Nordsterne Nightwish schreibt sie früh Musikgeschichte, als Solokünstlerin ist sie schon jetzt deutlich länger erfolgreich als sie es jemals bei Nightwish war.

Höchste Zeit also, dass ihr sensationelles Debüt My Winter Storm von 2007 endlich auch mal eine anständige Vinyl-Auflage bekommt. Damals gab es gerade mal 350 Exemplare auf weißen Vinyl, und die wiederum nur für die Presse in Großbritannien. Bei Discogs bringen diese raren Dinger locker 500 Euro ein.

Zum 15. Geburtstag des Klassikers wird endlich Abhilfe geschaffen – mit edlem 180-Gramm-Vinyl in durchscheinendem Blau inklusive dreier Bonus-Tracks: Enough, The Seer (feat. Doro Pesch) und Wisdom Of Wind. Erscheinen wird das Kunstwerk mit einem exklusiv für diese Edition angefertigten neuen Artwork am 4. November 2022, vorbestellen kann man es ab sofort hier:


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Tarja - My Winter Storm
Tarja
My Winter Storm
2LP Translucent Blue

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Bereits als limitierte 10-Inch-Single auf weißen Vinyl erhältlich ist seit wenigen Tagen die furiose Single I Walk Alone, damals Wegweiser und Statement für den Beginn von Tarjas Solo-Triumph. Der fast meditative, von Metal-Gitarren und symphonischem Orchester untermalte Track gipfelt in einem eingängigen und monumentalen Hardrock-Refrain, mit dem Tarja vom Fleck weg klarmachte, dass sie keine Band braucht, um zu begeistern. Die Single gibt es noch, und zwar hier:


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Tarja - I Walk Alone
Tarja
I Walk Alone
Ltd. 10inch Single White Vinyl

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Untätig war Tarja in letzter Zeit zudem auch nicht. Noch für 2022 hat sie uns ein neues Album versprochen!

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Zum Geburtstag der Metal-Diva: Tarja Turunen wird 45!

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Guns N’ Roses: „Use Your Illusion I & II“ erscheint als Boxset

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guns n roses
Foto: Kevin Mazur/Getty Images

Guns N’ Roses veröffentlichen eine wahre Schatzkiste für ihre Fans: Use Your Illusion I & II erscheinen am 11. November 2022 als Boxset mit ganzen 63 unveröffentlichten Tracks und jeder Menge Bonusmaterial.

von Markus Brandstetter

Dass man ein Debütalbum wie Appetite For Destruction nicht einfach toppen kann, wussten auch Guns N’ Roses. Deshalb entschieden sich Axl Rose, Slash & Co., beim Nachfolger nochmal ganz anders draufzulegen. Zwei Alben, vollgepackt mit Opulenz und Dekadenz, Abwechslung, Rock’n’Roll, Coverversionen und Megaballaden, sollten es werden. Use Your Illusion I & II erschienen beide am 17. September 1991. Die Welt hatte eindeutig darauf gewartet: Part II schaffte es auf Platz 1 der Billboards Charts, Use Your Illusion I auf die Zwei.

Spektakuläres Boxset

Nun graben G N’ R im Archiv und veröffentlichten ein spektakuläres Boxset. 97 Songs, davon 63 unveröffentlichte Audiotracks sowie Videos sind darauf enthalten. Dazu gibt es ein 100-seitiges Buch mit ungesehenen Fotos und Bildern sowie vielen Sammlerstücken und Archivdokumenten. Zu hören ist unter anderem auch die komplette Live-Aufnahme von Live in New York — ein Konzertmitschnitt vom 16. MAi 1991 im New Yorker Ritz Theatre.

„Use Your Illusion I & II“ erscheinen aber auch in anderen Editionen:

Super Deluxe Seven-CD-Edition mit Blu-ray

Super-Deluxe-Twelve-LP mit Blu-ray

2-CD Deluxe Editions von Use Your Illusion I & II separat

Die Alben als 1CD- und 2LP-Versionen

Download & Streams

Für die Neuauflage wurden die beiden zum ersten Mal vollständig remastered — und zwar von hochauflösenden 96kHz 24-bit Transfers von den originalen Stereo 1/2-inch Analog-Mastern.


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Guns N
Guns N’ Roses
Use Your Illusion I & II
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Um einen Überblick auf die spektakuläre Tracklist zu geben, sehen wir uns mal die Super Deluxe 7 CD + Blu-Ray Edition an

CD 1

USE YOUR ILLUSION I

(Original Album Remastered)

  1. RIGHT NEXT DOOR TO HELL
  2. DUST N’ BONES
  3. LIVE AND LET DIE
  4. DON’T CRY (ORIGINAL)
  5. PERFECT CRIME
  6. YOU AIN’T THE FIRST
  7. BAD OBSESSION
  8. BACK OFF BITCH
  9. DOUBLE TALKIN’ JIVE
  10. NOVEMBER RAIN*
  11. THE GARDEN
  12. GARDEN OF EDEN
  13. DON’T DAMN ME
  14. BAD APPLES
  15. DEAD HORSE
  16. COMA

 

CD 2

USE YOUR ILLUSION II

(Original Album Remastered)

  1. CIVIL WAR
  2. 14 YEARS
  3. YESTERDAYS
  4. KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR
  5. GET IN THE RING
  6. SHOTGUN BLUES
  7. BREAKDOWN
  8. PRETTY TIED UP
  9. LOCOMOTIVE
  10. SO FINE
  11. ESTRANGED
  12. YOU COULD BE MINE
  13. DON’T CRY (ALT. LYRICS)
  14. MY WORLD

 

CD 3

LIVE IN NEW YORK

(Ritz Theatre – May 16, 1991)

  1. PRETTY TIED UP*
  2. BAD OBSESSION*
  3. RIGHT NEXT DOOR TO HELL*
  4. MR. BROWNSTONE*
  5. DUST N’ BONES
  6. LIVE AND LET DIE*
  7. PARADISE CITY*
  8. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR*
  9. DRUM SOLO*
  10. SLASH SOLO*
  11. YOU COULD BE MINE*

 

CD 4

LIVE IN NEW YORK* (cont’d)

  1. I WAS ONLY JOKING / PATIENCE*
  2. ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  3. DON’T CRY (ORIGINAL)* [features Shannon Hoon on vocals]
  4. YOU AIN’T THE FIRST* [features Shannon Hoon on vocals]
  5. MY MICHELLE*
  6. ESTRANGED*
  7. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  8. SWEET CHILD O’ MINE*
  9. WELCOME TO THE JUNGLE*

 

CD 5

LIVE IN LAS VEGAS

(Thomas & Mack Center – January 25, 1992)

  1. NIGHTRAIN
  2. MR. BROWNSTONE*
  3. LIVE AND LET DIE*
  4. ATTITUDE*
  5. IT’S SO EASY*
  6. BAD OBSESSION*
  7. WELCOME TO THE JUNGLE*
  8. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  9. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR / VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN)*

 

CD 6

LIVE IN LAS VEGAS (cont’d)

  1. DON’T CRY (ORIGINAL)*
  2. WILD HORSES*
  3. PATIENCE*
  4. YOU COULD BE MINE*
  5. SO FINE*
  6. NOVEMBER RAIN*
  7. INTROS / DRUM SOLO*
  8. SLASH SOLO*
  9. SPEAK SOFTLY, LOVE (LOVE THEME FROM THE GODFATHER)*
  10. ROCKET QUEEN

 

CD 7

LIVE IN LAS VEGAS (cont’d)

  1. SAIL AWAY SWEET SISTER*
  2. SWEET CHILD O’ MINE*
  3. MOVE TO THE CITY*
  4. HOTEL CALIFORNIA / ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  5. YESTERDAYS
  6. MY MICHELLE*
  7. ESTRANGED*
  8. MOTHER* / PARADISE CITY

 

DISC 8 – BLU-RAY VIDEO

LIVE IN NEW YORK

(Ritz Theatre – May 16, 1991)

  1. PRETTY TIED UP*
  2. BAD OBSESSION*
  3. RIGHT NEXT DOOR TO HELL*
  4. MR. BROWNSTONE*
  5. DUST N’ BONES*
  6. LIVE AND LET DIE*
  7. PARADISE CITY*
  8. VOODOO CHILD (SLIGHT RETURN) / CIVIL WAR*
  9. DRUM SOLO*
  10. SLASH SOLO*
  11. YOU COULD BE MINE*
  12. I WAS ONLY JOKING / PATIENCE*
  13. ONLY WOMEN BLEED / KNOCKIN’ ON HEAVEN’S DOOR*
  14. DON’T CRY (ORIGINAL)* [features Shannon Hoon on vocals]
  15. YOU AIN’T THE FIRST* [features Shannon Hoon on vocals]
  16. MY MICHELLE*
  17. ESTRANGED*
  18. DOUBLE TALKIN’ JIVE*
  19. SWEET CHILD O’ MINE*
  20. WELCOME TO THE JUNGLE*

* Previously unreleased

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„Use Your Illusion“: Als Guns N’ Roses erwachsen wurden

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Yello: Die ersten sechs Alben erscheinen als spezielle Vinyl-Editionen

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Yello
Titelfoto: Redferns

Die Schweizer Elektronik-Pioniere Yello begeistern mit einer besonderen Reissue: Am 28.10. 2022 erscheinen sechs Alben von Dieter Meyer, Boris Blank & Co. in besonderen Editionen.

von Markus Brandstetter

Klangpioniertum trifft auf Dada, Abenteuerlust auf Hooklines, Experimente auf Pop. Seit ihrer Gründung im Jahr 1978 gelten Yello als wichtige Wegbereiter der elektronischen Musik. Nun gräbt die Band in ihrem Archiv und veröffentlicht folgende sechs Alben neu:

Solid Pleasure


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - RELEASE TITLE
Yello
One Second (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

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Claro Que Si


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - Claro Que Si (Ltd. Re-Issue 2022)
Yello
Claro Que Si (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LPS

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You Gotta Say Yes To Another Excess


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

Yello - You Gotta Say Yes To Another Excess (Ltd. Re-Issue)
Yello
You Gotta Say Yes To Another Excess (Ltd. Re-Issue)
Ltd. 2LP

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Stella


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Yello - Stella (Ltd. Re-Issue 2022)
Yello
Stella (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

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One Second


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Yello - RELEASE TITLE
Yello
One Second (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

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Flag


Jetzt in unserem Shop erhältlich:

YelloE - RELEASE TITLE
Yello
Flag (Ltd. Re-Issue 2022)
Ltd. 2LP

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Solid Pleasure — das Debütalbum aus dem Jahr 1980 — erscheint als 2LP-Bundle in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl.  „Dieses Album könnte man als die Ur-YELLO-Scheibe betrachten“, erklärt Boris Blank. „Spontan, unbeschwert und überladen wie ein geschmückter Weihnachtsbaum. Wir haben versucht, so viele Ideen wie möglich in jeden einzelnen Song zu integrieren. Stilistisch stellen die Tracks ein Konglomerat dessen dar, was ich damals gehört habe: Von Jazz wie Herbie Hancocks elektronischem ‚Sextant‘-Album über den Minimal-Sound von The Normal bis hin zu den Residents. Ich habe musikalisch die Welt entdeckt und mir aus all den Einflüssen meine eigene geschaffen.“

Fortgesetzt wird die Reihe von dem Longplayer aus dem Jahr 1981, Claro Que Si — das als 2LP-Bundle in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit dem Mitschnitt Live At The Roxy N.Y. Dec. ‘83 daherkommt. An das Konzert in New York erinnert sich Blank: „Wir traten gegen 2 Uhr morgens auf. Vor unserem Gig kam der Manager des Roxy mit besorgtem Blick zu uns und meinte, sie hätten am Einlass eine Unmenge von Messern und Schusswaffen beschlagnahmt. Wir sind dann mit einem sehr mulmigen Gefühl auf die Bühne gegangen und haben versucht, uns möglichst seitlich zum Publikum zu stellen, so dass eventuelle Kugeln eher in unserer Flanke und nicht in der Brust einschlagen…“

Die weiteren Releases finden ebenfalls in chronologischer Reihenfolge statt. You Gotta Say Yes To Another Excess aus dem Jahr 1986 erscheint in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist, ergänzt wird das Bundle durch eine Bonus-12‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks I Love You (Dance Version), Swing und Bostich (N’est-ce pas?).

Weiter geht es mit „Stella“ aus dem Jahr 1985 — damit feierten Yello den weltweiten Durchbruch. Neben der Original-Tracklist kommt die neue Edition mit einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Bonustracks „Desire“ und „Oh Yeah“ (Extended Versions). Abgerundet werden die Neureleases durch One Second (1987) — dieses kommt in schwarzem Vinyl mit der Original-Tracklist sowie einer Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks Goldrush I, Goldrush II und She’s Got A Gun (Live At The Palladium N.Y.), das im Rahmen einer Fashion-Show von Mode-Ikone Azzedine Alaïa aufgenommen wurde — und Flag (1988) im schwarzen Vinyl mit der Original-Tracklist, ergänzt wird das Bundle durch eine Bonus-12‘‘ in farbigem Vinyl mit den Tracks The Race  (12“ Mix) und Another Race.

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